Holz findet Stadt

Dieses kleine Wortspiel von Dipl.-Ing. Tom Kaden, Architekt aus Berlin, bringt meinen ursprünglich geplanten Blog-Titel „Wohin geht der Holzbau?“ auf den Punkt und beschreibt in Kürze den aktuellen Trend.
Auf der Fachtagung Holzbau am 11. Juni 2014 in Hannover war dies gleichzeitig sein Beitrag zum Thema „Mehrgeschossiges Bauen und Nachverdichtung in der Stadt“.
An konkreten aktuellen und zukünftigen Projekten, u.a. in Berlin, Neuruppin und Flensburg zeigte er, wie Reurbanisierung in deutschen Ballungsgebieten gewünscht und möglich ist und welche immer größere Rolle der Holzbau dabei spielt und spielen wird. Aktuell steigt der Bedarf an Wohnraum in den Städten enorm an. Dies erfordert, zusätzlich Baulücken und die dritte Dimension für Aufstockungen, zu nutzen.
Hier bietet der Holzbau schnelle, hochwertige, besonders bestandsverträgliche und auch ökonomisch sinnvolle Lösungen.
Werkseitige Vorfertigung von Wand-, Decken- und Dachelementen ist für moderne Holzfachbetriebe mittlerweile Standard. Das Verhältnis von Bruttogrundfläche und Nettomietfläche ist bei Holzbauweisen, wegen geringeren Wanddicken, deutlich günstiger als im Massivbau.
Die technischen Möglichkeiten der Holzbauweisen und die Baugesetzgebung befinden sich in einer dynamischen Entwicklung. Interdisziplinäre Zusammenarbeit von Brandschutz, Tragwerksplanung, Schall- und Wärmeschutz bieten frühzeitige Planungssicherheit.

Findet Stadt Holz? Findet Holz Stadt? Die Zukunft wird es zeigen.
Jedenfalls sehen wir als Firma Baumgarten hier Chancen und Herausforderungen.

Posted by Dipl.-Ing.(FH) Karola Ferchland

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