Sanierung 1950er Jahre Siedlungshaus

 

Nach 7 Monaten Sanierungszeit erstrahlt das Siedlungshaus in neuem Glanz. Die Energiebilanz ist besser als von der EnEV 2007 gefordert. In den kommenden Wochen muss dann noch der Innenausbau mit Bodenbelägen, Fliesen, Badobjekten und Einbaumöbeln fertiggestellt werden.

 

 

APRIL 2011: Nachdem die Fallrohre wieder montiert sind kann das Gerüst abgebaut werden.

 

 

Die Schieferbänke sind bereits montiert und nach ein paar Tagen Trocknungszeit wird der Pinsel und die Rolle geschwungen und der Endanstrich ans Haus gebracht.

 

 

 

 

 

Mittlerweile ist es Ende MÄRZ 2011 und das Wetter macht endlich auf. Die Sonne scheint und es kann mit den Außenputzarbeiten weiter gehen. Nach monatelanger Einrüstung des Hauses wird es langsam Zeit, dass das Gerüst abgebaut wird und die Fassade in neuem Glanz erstrahlt.

 

 

FEBRUAR 2011: Während die Außenarbeiten wetterbedingt ruhen, geht es im Innenbereich munter weiter. Estrich wird verlegt, Laibungsflächen um die Fenster verputzt und abgehängte Decken werden erstellt. Auch der Ausbau des Dachgeschosses wird in Angriff genommen. Zunächst wird die Unterkonstruktion für den Holzboden montiert und anschließend sollen die OSB-Platten aufgeschraubt werden.

 

 

 

DEZEMBER 2010: Glück gehabt! Dieses Jahr kommt der erste Schnee mit Beginn des Dezembermonats. Wir haben die Baustelle noch rechtzeitig winterfest machen können. Die gedämmte Außenhaut macht sich in den kommenden Winter-Wochen bestimmt schon beim Ölverbrauch der Heizung bemerkbar…

 

 

Nach einer vollen Woche für die Dämmarbeiten und einer kurzen Regenpause kann nun endlich mit dem Außenputz begonnen werden.

 

 

NOVEMBER 2010: Gott sei Dank ist die Fassade in dieser Woche von außen gedämmt worden. Mitte November kann es durchaus den ersten Frost geben. Bis jetzt läuft die Baustelle reibungslos und wir gehen davon aus, dass der Grundputz vor dem Winter fertig aufgebracht werden kann. Toi, toi, toi.

 

 

Die künftige Essdiele und das neue Bad befinden sich im Rohbau…

 

 

Nachdem die Fenster eingebaut sind treiben wir den Innenausbau voran. Die Schreinerfirma stellt uns die Trockenbauwände und montiert die Innenfensterbänke. Unsere Sanitärfirma verlegt Rohre für das zukünftige Bad und die neuen Heizkörper. Im Dach werden durch die Firma Josef Traud die Sparrenzwischenräume mit Zellulose (Isofloc) ausgeflockt. Bald kann die Firma Schleicher mit den Fassadendämmarbeiten beginnen.

 

 

In der Küche im Erdgeschoss sind die ersten Holzfenster und die Terrassentür montiert. Im Obergeschoss kann man gut die alten Fenster mit den bereits aufgemauerten Brüstungen erkennen. Wir kommen gut voran und morgen sind hoffentlich die restlichen Fenster bis ins Dachgeschoss eingebaut. Jetzt haben wir in jedem Raum im Haus eine kleine Baustelle…

 

 

Jetzt ist das Dach fertig gedeckt und morgen kommt der Fensterbauer mit den Eiche-Fenstern. In der kommenden Nacht wird es vermutlich durch sämtliche Ritzen und  Fensteröffnungen ziehen…

 

 

Die erste Etappe ist geschafft. Parallel zu den Dacharbeiten der Firma Baumgarten haben wir angefangen die Laibungen und Rollokästen der alten Kunststofffenster herauszuschneiden. Im Erdgeschoss brechen wir grade die alten Badwände ab und schaffen einen großen Fensterdurchbruch um mehr Licht in die zukünftige Essdiele zu bekommen.

 

 

Heute werden die ersten Ton-Ziegel gedeckt. Die Dachlatten sind bereits fertig genagelt und die Dachflächenflenster sind eingesetzt. Wir sind schon gespannt wie die roten Dachziegel wirken werden.

 

 

Es muss kräftig Hand angelegt werden, damit die Dachuntersichten rechtzeitig für die Montage fertig gestrichen und trocken sind. Den Endanstrich werden wir dann anschließend vom Gerüst aus machen.

 

 

Nachdem beide Dachseiten wieder geschlossen sind können die Zimmerleute/Dachdecker die Dachlatten auf die Konterlatten nageln. An den Ortgängen wurden zuvor dicke Holzbohlen montiert, damit sich die Latten am Dachüberstand auflagern und nicht nach unten biegen.

 

 

Die 8cm starken Holzfaserplatten werden zusammen mit senkrecht liegenden Konterlatten und langen Schrauben auf den Sparren aufgeschraubt. Später sollen dann die 14cm hohen Sparrenzwischenräume mit Zellulose ausgeblasen werden.

 

 

Jede Dachseite wird Morgens abgedeckt und am Nachmittag mit einer Dampfbremsbahn versehen und anschließend mit Holzfaser- und DWD-Platten verschalt, um das Gebäudeinnere vor möglichen Niederschlägen zu schützen.

 

 

Anfang OKTOBER 2010 sollte es nun endlich losgehen. Sinnvollerweise beginnen wir mit der Sanierung des Daches, nachdem ein Fassadengerüst durch die Putzerfirma aufgestellt worden ist. Der Baukran ist ebenfalls schnell aufgebaut und wir können mit dem Abdecken der Ziegel beginnen.

 

 

Bei dieser Baumaßnahme handelt sich um die Sanierung eines Siedlungshauses erbaut Ende der 1950er in einem Ortsteil von Hofbieber. Im Zuge des Dorferneurungsprogramms des Landkreises Fulda konnten Fördergelder bereitgestellt werden, um den Innenbereich (Grundriss) zu optimieren und vor allem die Gebäudehülle energetisch aufzuwerten.

 

Bei dieser Baumaßnahme handelt sich um die Sanierung eines Siedlungshauses erbaut 1957 in einem Ortsteil von Hofbieber. Im Zuge des Dorferneurungsprogramms des Landkreises Fulda konnte eine nicht unerhebliche Summe an Fördergeldern bereitgestellt werden, um den Innenbereich(Grundriss) zu optimieren und vor allem die Gebäudehülle energetisch aufzuwerten.
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